Microsoft 365 sichern: was dazugehört und was oft vergessen wird
Zuletzt aktualisiert: 29. September 2026 · Autor: Redaktion datensichern.info
Kurz gesagt
Sichern Sie Postfächer, OneDrive, SharePoint und Teams mit einer eigenen Lösung. Microsoft sorgt für den Betrieb der Plattform, nicht für die Wiederherstellung Ihrer Inhalte nach Löschung, Kontoübernahme oder Verschlüsselung.
Diese Bereiche gehören dazu
- Exchange Online: Postfächer, Kalender, Kontakte, auch von ausgeschiedenen Personen.
- OneDrive: persönliche Ablagen, in denen oft mehr liegt als gedacht.
- SharePoint: Teamablagen, Intranet-Seiten, Bibliotheken.
- Teams: Unterhaltungen und Dateien – Dateien liegen in SharePoint, Chats nicht.
Teams-Chats sind der Punkt, der am häufigsten übersehen wird. Sie werden technisch anders gespeichert als Dateien und brauchen in der Sicherung eine eigene Behandlung.
Worauf Sie bei der Auswahl achten
- Werden alle vier Bereiche abgedeckt, einschließlich Teams-Unterhaltungen?
- Lässt sich ein einzelnes Element zurückholen, ohne das ganze Postfach zu überschreiben?
- Wo liegen die Sicherungsdaten, und wer hat darauf Zugriff?
- Wie lange werden Stände aufbewahrt, und lässt sich das an Ihre Fristen anpassen?
Wie Sie prüfen, ob es läuft
Lassen Sie eine Testdatei in OneDrive anlegen, warten Sie einen Sicherungslauf ab, löschen Sie sie und holen Sie sie aus der Sicherung zurück. Das dauert wenige Minuten und beantwortet die Frage endgültig.
Lizenzen und Aufbewahrung sind kein Backup
Aufbewahrungsrichtlinien in Microsoft 365 verhindern das endgültige Löschen für eine bestimmte Zeit. Sie helfen bei rechtlichen Anforderungen, ersetzen aber keine getrennte Kopie und keine schnelle Wiederherstellung.
Schritt für Schritt
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Bestand aufnehmen
Listen Sie auf, was Sie in Microsoft 365 tatsächlich nutzen: Postfächer, OneDrive, SharePoint-Bibliotheken und Teams.
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Lücken benennen
Prüfen Sie je Bereich, ob es eine eigene Sicherung gibt. Teams-Unterhaltungen werden dabei am häufigsten übersehen.
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Aufbewahrungsdauer festlegen
Legen Sie fest, wie weit Sie zurückgehen können müssen – abgeleitet aus Ihren Aufbewahrungsfristen, nicht aus dem Standardwert der Software.
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Sicherung einrichten
Richten Sie die Sicherung für alle vier Bereiche ein und prüfen Sie, dass auch Postfächer ausgeschiedener Personen erfasst sind.
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Rückholung testen
Legen Sie eine Testdatei an, warten Sie einen Sicherungslauf ab, löschen Sie sie und holen Sie sie zurück. Notieren Sie, wie lange das gedauert hat.
Was Sie jetzt tun können
Machen Sie den Testlauf mit einer Datei in OneDrive und notieren Sie, wie lange das Zurückholen gedauert hat. Diese Zahl brauchen Sie später für Ihren Notfallplan.