Was ein Datenverlust wirklich kostet
Zuletzt aktualisiert: 29. September 2026 · Autor: Redaktion datensichern.info
Kurz gesagt
Rechnen Sie mit Ihren eigenen Zahlen: betroffene Mitarbeitende mal interner Stundensatz mal Ausfallstunden. Das ist die Untergrenze – entgangene Aufträge, Nacharbeit und Vertrauensverlust kommen dazu.
Die einfache Rechnung
Personalkosten des Stillstands = betroffene Mitarbeitende × interner Stundensatz × Ausfallstunden.
Ein Betrieb mit 20 betroffenen Personen, 45 Euro internem Stundensatz und zwei Tagen Ausfall (16 Arbeitsstunden) kommt auf 14.400 Euro – nur an Personalkosten, ohne dass ein einziger Auftrag verloren ging.
Unseren Rechner finden Sie unter Tools; Sie tragen dort Ihre eigenen Werte ein.
Was in der Rechnung fehlt
- Entgangene Aufträge: Anrufe, die nicht angenommen werden, Angebote, die nicht rausgehen.
- Nacharbeit: Doppelt erfasste Vorgänge, Rekonstruktion aus Papier, Überstunden.
- Vertragsstrafen und Fristen: Termine, die nicht gehalten werden können.
- Externe Hilfe: Sonderleistungen, oft zu Notfallsätzen.
- Vertrauen: schwer zu beziffern, aber real – besonders bei Geschäftskunden.
Warum wir keine Branchendurchschnitte nennen
Zahlen wie „ein Ausfall kostet im Schnitt X Euro pro Stunde“ kursieren viel, stammen aber meist aus Studien mit ganz anderen Unternehmensgrößen. Für Ihre Entscheidung ist Ihre eigene Rechnung aussagekräftiger – und sie überzeugt in der Geschäftsführung mehr als eine fremde Statistik.
Wozu die Zahl gut ist
Sie macht aus einer Technikfrage eine betriebswirtschaftliche. Wenn zwei Tage Ausfall Sie fünfstellig kosten, ist die Frage nach einer getesteten Sicherung schnell beantwortet.
Was Sie jetzt tun können
Rechnen Sie Ihren eigenen Wert einmal aus und legen Sie ihn neben das Angebot für Ihre Datensicherung. Diese Gegenüberstellung ist die ehrlichste Entscheidungsgrundlage.